Freitag, 4. Februar 2011

DIE ZWEI GROSSEN FALLEN

Was bestimmt eigentlich den Wert einer Sache? Zum Teil macht natürlich Angebot und Nachfrage den Preis aus. Gold zum Beispiel ist an und für sich wertlos. Vielleicht um elektronische Kontakte zu veredeln ist es nützlich aber zu was sonst? Als Schmuckstück? Vielleicht, das ist Ansichtssache. Denn Eisen im Blut ist um einiges wertvoller für den Körper als Gold das einfach wieder unbenützt ausgeschieden wird. Und wenn man in der Wüste am verdursten ist und ein Glas Wasser oder einen Batzen Gold angeboten würde, nach was würde man da greifen? Natürlich nach dem Wasserglas. In Wahrheit ist Preisgestaltung eine reine Phatasieangelegenheit. Das bedeutet also auch, dass Preise nie ein korrekter Masstab sein können. Auch nicht der Preis für eine geleistete Arbeitsstunde.

Zur Zeit steigen wieder die Preise für Nahrungsmittel. Nicht, weil nicht genug vorhanden sind sondern weil es am Geldsystem liegt. Und dafür müssen die Menschen hungern. Ist doch eigentlich pervers und man kann so ein System, das Hunger ohne klimatischen Grund erzeugt, nur als verbrecherisch bezeichnen. Ausserdem bräuchte niemand zu hungern wenn die landwirtschaftlichen Flächen nicht für die Fleischproduktion und zu einem gewissen Teil für Biokraftstoffe missbraucht würde. Alles unnötige Dinge. Denn Fleischprodukte braucht der Mensch eigentlich nicht. Oder vielleicht ein, zwei mal in der Woche, wenn es denn unbedingt sein muss. Ich rede hier nicht von Eskimos! Und Biokraftstoffe ist absoluter Nonsens. Inzwischen wissen dies auch die Politiker. Aber sie machen nichts dagegen weil gewisse Konzerne da böse werden würden. Natürlich gibt es auch viele andere Gründe. Wir benützen ein Geldsystem das nur Probleme, Hunger und Gier erzeugt und den Machttrieb anstachelt.

Ob das ohne Zins und vielleicht mit einem Bodenrecht gehandhabt wird, wie das früher unter den alten Germanen gehandhabt wurde besser wird, ist nicht abgesichert. Denn dies gab es alles schon. Nichts darf einen Preis haben. Auch ein Punktesystem ist abzulehnen. Alles gehört allen. Auch die Arbeit die jeder am Tag mit vielleicht 5 bis 10 Stunden in der Woche ableistet. Aber natürlich gibt es auch Privateigentum. Aber nicht gleich die ganze Welt. (Bitte in den früheren Posts nachsehen um das geldlose System meiner Prägung besser zu verstehen, falls Neueinsteiger).

Von den heutigen Geldsystemen profitiert nur eine Minderheit. Und der Rest darf um das Überleben kämpfen. Soll das etwa menschenwürdig sein? Im Grunde genommen ist ja die kommende Revolte ein Kampf um die Menschenwürde. Und dieser Kampf wird bald weltweit ausgetragen werden. Hauptsächlich in den Ballungsgebieten. Weil da der menschliche Zusammenhalt fast nicht mehr existiert und jeder gegen jeden konkurrieren muss. Wie kann da eine menschliche Gemeinschaft aufblühen?

Bis jetzt ist der Kampf noch richtungslos. Es werden Schuldige gesucht und auch gefunden. Aber leider nicht die Richtigen. Diese sitzen im Hintergrund und warten bis sie wieder eingreifen können. Ihre Hebel sind das heutige Geldsystem mit dem Banken- und Börsenunwesen. Und die unterwanderbaren Demokratien die mit wahrer Bürgerselbstbestimmung nichts zu tun haben.

Diese zwei Hebel, das Geldsystem und die Demokratien westlicher Prägung, sind die grosse Falle die man zwar nicht unbedingt bekämpfen muss aber ignorieren. Man muss eine Paralellgesellschaft aufbauen. Still und leise. Den Schmarotzern einfach das Wasser abgraben. Da sind sie verwundbar. Und danach gehören sie aus der Gesellschaft bis ins dritte Grad ihrer eliteschulgebildeten Familienmitgliedern ausgestossen.

Die Politmarionetten, Speichellecker, Volksverräter, Stiefelknechte, Steigbügelhalter usw. gehören enteignet und im Strassenbau eingesetzt. Wenigstens zehn Stunden in der Woche. Dann wüssten sie was es bedeutet Hand anzulegen. Ganz hartnäckige und unverbesserliche Grossgoschen und Wortverdreher sollten anstatt im Strassenbau im Gerüstbau eingesetzt werden. Da könnten sie auf siebzig Meter Höhe neben dem Wetterhahn auf der Kirchturmspitze sich in den neuen Wind drehen.

Donnerstag, 3. Februar 2011

SCHEINDEMOKRATIE

Aus aktuellen Anlass möchte ich doch noch einmal politisch werden. Es hilft gar nichts die politischen Figuren an der Spitze eines Staates auszuwechseln, solange das Problem nicht an der Wurzel gepackt wird. Und dies sind nun einmal das Geldsystem und die Demokratie.

Das heutige Geldsystem brauche ich nicht mehr zu erwähnen. Der Beschiss damit ist inzwischen von den vernünftigen Bürgern erkannt worden. Bei der Demokratie ist es noch nicht ganz soweit. Demokratie ist alles andere als eine Selbstbestimmung des Volkes. Sie wird von oben diktiert. Ist also eine sogenannte Scheindemokratie. In Wahrheit eine getarnte Diktatur der Mächtigen und Geldbonzen die mit den Konzernen spielen. Demokratie ist ein sehr abscheuliches Wort.

Eine wahre Bürgerselbstbestimmung geht nur von unten aus. Und zwar gestaffelt von Bürgergruppenabstimmung ihrer Verantwortungsträger mit Entscheidungsgewalt. Diese wählen dann Distriktsverwalter und diese Landesverwalter und diese die Staatsverwaltung. Ab der Gruppe wird nur noch verwaltet und keine sogenannte Politik gemacht. Entschieden wird also von unten nach oben. Dies ist Selbstbestimmung und keine Demokratur.

Das ganze Wahlaffentheater ist ein Schauspiel für das dumme Stimmvieh. Was haben die den für eine Auswahl? Eigentlich immer zwei grosse Parteien und einen Arsch voll kleiner Plagegeister.  Und was wird da bei den grossen Parteien geboten? Eigentlich immer das Gegenteil von der anderen Partei. Und was geschieht bei einem Parteienwechsel an der Spitze. Oh Wunder! Nichts neues sondern nur wieder der gleiche Mist! Man kann wählen was man will. Seit über 60 Jahren gibt es keine politische Bewegung in der Parteienlandschaft. Und was ist mit den Grünen? Sie wurden alle gekauft. Der grösste Held war der Aussenminister Fischer. Mit Jeans ist er angetreten und dann? Verrat an allen Ecken. Baldur Springmann ist rechtzeitig abgesprungen. Ein Mann mit Charakter!

Die Erkenntnis daraus ist einfach. Man kann an solch einem Betrugsmanöver, genannt Demokratie, nicht teilnehmen. Und solange keine Bürgerselbstbestimmung von unten aufgebaut ist muss man politische Abstinenz einhalten. Es gibt keine Alternative dazu. Man muss geistig autark werden. Vielleicht an Stammtischen Gleichgesinnte suchen um Lösungen für das Miteinander zu finden. Es muss eine antipolitische Bewegung angestossen werden. Am Anfang des Blogs habe ich Lösungsvorschläge gemacht. Vielleicht kann man bei gutem Willen etwas daraus machen. Es gibt natürlich auch andere Lösungen und Zwischenlösungen. Denkt einfach einmal darüber nach. Vielleicht wird dann auch so eine Blitzintuition wie bei mir in die Schädeldecke einschlagen und wieder ist ein Bürger von der Demokratie gerettet geworden.

Mittwoch, 2. Februar 2011

DIE SCHILDKRÖTE AUF DEM PFOSTEN

Vor vielen Jahren hat ein Witz in Paraguay über seinen Präsidenten die Runde gemacht. In diesem Fall Präsident Nicanor. Ich möchte ihn meinen Lesern wegen seiner Aktualität nicht vorenthalten.

Frei übersetzt:
Ein junger Mann geht durch einen Park und setzt sich auf eine Parkbank um auszuruhen. Neben ihm saß ein älterer Herr und sie fingen ein Gespräch über die Misstände in Paraguay an. Natürlich auch über die Regierung und über den Präsidenten.

Der ältere Herr sagte zu dem jungen Mann: "Weisst du, unser Präsident ist wie eine Schildkröte auf einem Pfosten..." Nach ein paar Sekunden fragte der junge Mann: "Was soll das bedeuten"? Der ältere Herr antwortete: "Wenn du einmal auf dem Land spazierengehst und auf einem Zaunpfosten eine Schildkröte siehst die  bemüht ist ihr Gleichgewicht zu halten...,was denkst du darüber"? Der ältere Herr sieht den jungen Mann in sein zweifelndes Gesicht und klärt den jungen Mann auf: "Erstens, du weisst nicht wie sie da hinaufkommt. Zweitens, du kannst nicht glauben dass sie dort oben ist. Drittens, du weisst, dass sie nicht allein hinauf gekommen sein kann. Viertens, du bist dir sicher, dass sie dort oben einfach nicht sein kann. Fünftens, dir ist klar dass, solange sie dort oben ist nichts vernünftiges machen kann. Also gut, das Einzigste was du machen kannst ist ihr zu helfen, dass sie von dort oben wieder herunterkommt. Nun, nächstes Jahr sind Wahlen und was du da machen kannst ist, hole diese Schildkröte von dem Pfosten herunter"!

Ich denke da an einen gewissen Hosenanzug. Ähnelt sie in ihrem Gesichtsausdruck nicht einer Schildkröte?Ausserdem hat sie bisher nichts nützliches gemacht. Sondern nur das sauerverdiente Geld der Bürger den Banken in den Rachen geworfen. Also, holt die arme Frau dort oben wieder herunter!

Geld und Politik, immer das gleiche schmutzige Spiel. Nur im Mittelalter war da etwas Ruhe. Ansonsten geht der Geldbeschiss seit Babylons Zeiten über den Rücken von der arbeitenden Bevölkerung. Dann kam das Römische Bodenrecht (von Babylon übernommen)  über die Germanen und die sauberen Christen wurden die grössten Landbesitzer auf europäischen Boden. Alles mit Ablass und Erbschleicherei erbeutet. Wohin das führte sehen wir heute. Falschheit im Mantel des Talars. In Gottes Gnaden. Vielleicht! Die Lösung ist in meinem Blog eingearbeitet.

Vielleicht kann man ja doch ein zinsloses Geldsystem und das alte, germanische Bodenrecht (googeln) wieder einführen und an unsere Zeit anpassen. Dann mache ich meinen Blog zu und lehne mich zufrieden zurück. Das Beste wäre natürlich das GIB SO WIRD DIR GEGEBEN! Sonst wird wieder an irgendeinem Geldsystem so lange herumgefeilt und getrickst, bis wieder der Schmarotzerpilz wächst und die Machtgier angestachelt wird.

Lieber Leser/in, denkt an einen GARTEN EDEN. Denkt daran, dass Geld nicht im Miteinander notwendig ist. Denn sowie irgendein Geld- und Punktesystem eingeführt wird hat jedes Ding seinen Preis und da fängt die Sache an zu stinken. Glaubt es mir. Versucht einmal eine Gruppe aufzubauen die kein Geld benützt. Macht einen Testlauf. Man kann ja nichts dabei verlieren. Es findet ja nur ein Austausch statt. Jeder gibt und jeder nimmt. Also ohne Tauschhandel. Das ist sehr wichtig. Sonst hat man mein System nicht verstanden und sollte sich den Blog noch einmal von vorne vornehmen.

Dienstag, 1. Februar 2011

REVOLUTION UND GELDSYSTEM

Ich habe nochmals meine Linkliste für alternative Geldsysteme gesucht. Ich habe sie weggeworfen. Weil mich nur noch das geldlose System interessiert. Und da gibt es eigentlich überwiegend Tauschsysteme mit Punkten usw. Also doch wieder eine Art Bewertung von Sachwerten. Es ist nur wieder eine andere Art von Geld. Ich bin meines Wissens einer der wenigen die ein reines, geldloses System anbieten.

Deshalb bitte ich den Leser sich selbst im Internet oder Fachbüchern über Geldalternativen zu erkundigen falls Interesse besteht.

Es gibt aber historische geldlose Systeme die in Hochkulturen eingesetzt wurden. Ich möchte da auf die Inkakultur aufmerksam machen. In Stammeskulturen gibt es auch meistens kein Geld. So zum Beispiel bei den alten  Germanen. Natürlich auch bei den sogenannten Primitivkulturen. Den Steinzeitmenschen.

Allen geldlosen Systemen oder des geldlosen Miteinanders ist eines gemeinsam: Ausnahmslos jeder erwachsene Mensch trägt etwas zu der Allgemeinheit bei. Nur so ist Gerechtigkeit vorhanden. Schmarotzertum gibt es auf diese Art keines.

Ich selbst habe das geldlose System durch eine Blitzintuition erhalten. Auf einmal war mir alles klar und ich habe sofort ein Buchmanuskript aufgesetzt. Es hat den Titel: "DAS WILDGANSPRINZIP". Es wurde ein paar Verlagen angeboten und ist jetzt wieder in guter Hand. Ich werde sehen was daraus wird. Wahrscheinlich wird es kostenlos ins Internet gestellt und eine gebundene Textform zu einem üblichen Preis angeboten. Es ist halt immer ein Kompromiss nötig so lange das Geldsystem noch seine Macht ausspielt.

Dies ist meine Art um an der kommenden, geistigen Revolution teilzunehmen. Wenn ich in Deutschland wäre würde ich selbstverständlich auch auf die Strasse gehen. Aber leider wird es ohne durchgreifende Systemänderung keine Besserung für die Menschen geben. Denn alle Probleme, auch die Hungersnöte, sind systembedingt. In unserer "modernen Welt" ist Soforthilfe kein Problem. Aber unter Monsanto, BASF usw. und den Grossgrundbesitzern und den Monokulturen der Konzerne, ist eben eine freie Bauernkultur schlecht möglich. Da ist nur Regional etwas zu machen. Aber die Umgewöhnung ist schwer. Zu leicht sind die Regale der Supermärkte leerzukaufen.

Ich will den Menschen, die so langsam überall aufbegehren, das Beste wünschen, und dass ihre Opfer nicht umsonst sind. Aber ich glaube, dass die Signalwirkung es schon wert ist um auf die Strasse zu gehen. Die Menschen wachen auf und fragen sich was da schiefläuft. Oh ja, den Oberbanditen an der Spitze der Mafiapyramide geht es an den Kragen. Und ihre Helfeshelfer, Steigbügelhalter, Marionetten, Nachschwätzer, speichelleckende Vasallen, Volksverräter usw. dürften sich jetzt schon ein bisschen Sorgen machen. Ihre Uhr läuft ab!

Aber auf eines möchte ich darauf aufmerksam machen. Ohne die Geldsysteme zu ändern ist keine Hoffnung auf Besserung der menschlichen Lage in unserer Zeit. Es werden nur die Personen ausgetauscht. Das Börsenunwesen muss abgeschafft werden. Die Banken dürfen nur Geld verwalten aber nicht damit spekulieren. Das Geldsystem gehört in die Hände der Bürger die auch berechtigt sind Regionalgeld auszugeben. Zinsverbot natürlich an erster Stelle. Kredite nur gegen festgesetzte Gebüren. Der Staat darf nicht Helfeshelfer sein um Schulden einzutreiben. Dann werden Kreditsauereien kaum mehr vorkommen.

OHNE GELDSYSTEMÄNDERUNG KEIN ERFOLG DER REVOLUTION VON UNTEN!

Montag, 31. Januar 2011

BEZAHLSTREIK IN GRIECHENLAND

Einen interessanten Kommentar habe ich in Schall und Rauch vom 31.01.2011 unter "Proteste auch in Saudi Arabien" gefunden. Der Schreiber hat sich -svouros- genannt. 

Kurz zum Inhalt: In Griechenland wird immer mehr" Bezahlstreik" ausgeübt. Das heisst, in den Stadtbussen wird nicht mehr bezahlt. Auch in anderen öffentlichen Einrichtungen wird kein Geld mehr gegeben. Somit soll der Staat geschädigt werden um ihn in die Knie zu zwingen.

Ja, mit der Geldkeule kann man einiges, wenn nicht alles, erreichen. Natürlich darf man auch die Banken nicht vergessen. Das Hauptinstrument um sich an den Bürgern zu bereichern. Danach kommt das Börsenspiel. Instinktiv weiss der Bürger, dass das Geldsystem, so wie es heute ausgeübt wird, das Problem, und meiner Meinung nach, die grosse Falle ist. Ich werde in Kürze einige Geldsysteme vorstellen die durchaus das Zeug haben ohne Schmarotzerbildung und mit begrenzter Kapitalanhäufung eine gerechtere Gesellschaft zu installieren.

Ich bin da jedoch immer skeptisch. Die Gefahr der Übernahme durch die Hintertüre besteht grundsätzlich. Aber trotzdem, probieren geht über studieren. Für den Übergang ist es durchaus sinnvoll an Regionalgeld, Geld ohne Zins und auch an Sylvio Gesell zu denken, der ein sehr durchdachtes System entwickelte weil er auch das Bodenrecht passend dazu ausgearbeitet hat.

Da ich inzwischen viele Leser habe möchte ich durchaus auch etwas weiter greifen und viele Versuche und auch Theorien und sogar Beispiele aufzeigen um die Vielschichtigkeit der Ideen für die Zukunft aufzuzeigen. Auch wenn ich manchmal meinen eigenen Standpunkten widerspreche. Aber ich bin der Meinung, dass aus vielseitigen Informationen das am Ende Beste herausdestilliert werden kann und dann danach nur zwei starke Theorien übrigbleiben und dann realisiert werden. Und wenn man diese zwei dann praktisch kennengelernt hat kann man eine Symbiose oder Zusammenschluss tätigen wobei dann ein drittes, übergeordnetes System zutage tritt das von allen Menschen angenommen werden kann. So funktioniert die Schöpfung. Aus zwei wird eine drei. Das Übergeordnete. Die Evolution.

Sonntag, 30. Januar 2011

VON HAMSTERN UND ITALIENERN

Ratebild: Ist dies ein Hamster oder Meerschweinchen?

Richtig! Ein Meerschweinchen.

Es ist noch jung. Ungefähr ein Monat alt. Südamerika ist ja seine Ursprungsheimat. Auch bei unserem Grundstück leben sie noch frei im Gebüsch. Da sind sie allerdings dunkelgrau. Das obige Meerschweinchen, Prinzessa genannt, ist ein Zuchttier.

Was unterscheidet das Meerschweinchen vom Hamster. Nun, das Meerschweinchen hamstert nicht. Es sorgt nicht vor weil es in seinem Heimatgebiet keinen strengen Winter gibt und es das ganze Jahr über Futter finden kann.

Bei uns Menschen hat das Hamstern einen anderen Grund. Es sind von Menschen erzeugte Gründe. So zum Beispiel Krieg oder einen Engpass bei Nahrungsmitteln aus Spekulationsgründen usw. Bedauerlich, nicht wahr! Ein autarker Mensch muss immer mit Engpässen rechnen solange die Menschheit noch keine Ruhe findet. Er muss klug im Voraus denken und sich auch die Kenntnisse aneignen um eine Weile auch selbstständig über die Runden zu kommen. Dazu sind in meinem Partnerblock autarkie-tippsundtricks.blogspot.com viele gute Ratschläge untergebracht. Deswegen will ich hier nicht in die Einzelheiten gehen.

Es wäre natürlich am besten, wenn man Gruppen bildet. Aber auch Einzelgänger sollten durchaus auch an Notzeiten denken. Wenn auch ein Einzelgänger viel leichter für sich sorgen kann und unabhängiger ist. Er braucht nur ab und zu mal aufs Land gehen und wird viel essbares finden. Gruppen natürlich auch. Aber ein Einzelgänger kann mehr von der Hand in den Mund leben. Er braucht nicht immer unbedingt den Rückweg zu den Seinen antreten. Er kann überall hin maschieren. Ich selbst habe dies in meiner Wanderzeit (fünf Jahre lang) so gemacht. Immer habe ich etwas gefunden. Und wenn es Winter in Deutschland war bin ich nach Südeuropa getrampt. In den 68 igern war das noch Mode unter den jungen Leuten.

Mit fünfzig Pfennigen (Cent) bin ich über den Brennerpass nach Italien getrampt und habe mich dann vier Monate dort durchgefuttert. Am Strand mit anderen Italienern Muscheln gegessen und viele schöne Stunden mit den lustigen Italienern erlebt. Italien ist mir unvergesslich. Die Menschen sind herzlich und lustig. Nicht einmal in Neapel bekam ich Schwierigkeiten. Nur habe ich dort nicht am Strand meinen Schlafsack ausgebreitet. Man muss ja nicht unbedingt provozieren. Denn Diebstahl ist ein Armenproblem. Und damals gab es viele arme Neapolitaner. Aber auch dort bin ich zu einer herrlich schmeckenden Pizza am Vesuv eingeladen worden. Nie werde ich den Geschmack dieser köstlichen Pizza vergessen.

Was für schöne Erinnerungen. Wieviele herrliche Stunden habe ich ohne Sprachkenntnisse mit den Italienern und Italienerinnen  am Strand verbracht. Schnell hatte ich die wichtigsten Worte und Sätze gelernt. Und da ich etwas Gitarre konnte war ich gerne gesehen. Das Lied von Adriano Celentano, AZZURO, das damals an jeder Strassenecke erklang, gab mir die richtige Stimmung. Und immer wenn ich dieses Lied höre denke ich an diese Zeit zurück. Ich werde älter, glaube ich. Aber immer noch bin ich jung geblieben und habe mir meinen jugendlichen Leichtsinn bewahrt. Die Welt kann  so schön sein. OHNE POLITIK!

SONNTAGSGEDANKEN

Normal will ich in diesem Blog nicht politisch sein. Aber die Volksaufstände im Nahen Osten kann ich einfach nicht übergehen. Diese Aufstände zeigen die aufgestaute Wut der einfachen Bürger auf und sind nicht gesteuert. Denn die Menschen auf der Strasse sind aus allen Schichten. Dies kann man leicht erkennen. Jetzt versucht man natürlich Einfluss zu gewinnen. Mal sehen wie es weitergeht.

Was ich aber damit sagen will ist, dass so langsam sämtliche Strukturen zerfallen. Am Ende werden Volksstämme gegeneinander kämpfen und nicht mehr politische Gebilde. Es werden Kämpfe um angestammte Gebiete sein. Man verlangt wieder nach einem Heimatland wie es sich vor Jahrtausenden gebildet hat und in der Neuzeit, so ab dem Jahr 1000 nach Christus, fest verwurzelte. Und wenn das geschehen ist wird jedes Land Autarkie anstreben mit gutnachbarschaftlichen Beziehungen und Handel. Austausch der Kulturen und Ware gegen Ware. So wie es früher schon einmal gehandhabt wurde. Jeder hat seine Scholle. Der Einzelgänger, die Familie, der Landwirt, der Handwerker, der Hersteller, der Dienstleister, das Dorf, die Stadt, der Landkreis, und der ganze Sprachraum. Am Ende wird Friede und Ordnung herrschen. Und dadurch Freiheit in der Ordnung sein.

Eigentlich brauche ich gar keinen Post mehr senden. Denn alles geht seinen Weg in Richtung Autarkie. In Richtung Garten Eden. Das ist meine tiefe Erkenntnis, rein Intuitiv erhalten.

Aber es gibt noch eine Lücke. Genaugenommen viele, wenn man Autarkie ganzheitlich betrachtet. Ich möchte heute aber den einzelnen Menschen ansprechen. Hier von Autarkie zu sprechen ist etwas gewagt. Denn heutzutage ist individuelle Autarkie nur mit einem gehörigen Geldpolster möglich. Ausser man führt ein Eremitenleben. Für manche sicher eine Lösung. Auch ich habe schon daran gedacht. Aber inzwischen habe ich mich schon zu arg in das heutige Lebensumfeld verwickelt. Mit Familie und Kindern ist es schwer sich zu lösen. Wenn auch meine Kinder inzwischen erwachsen sind. Aber persönliche Autarkie, oder richtiger gesagt, geistige Unabhängigkeit, habe ich eigentlich schon ab dem 19 Lebensjahr verwirklicht. Und das sind schon 46 Jahre geistige Freiheit.

Natürlich musste ich Geld verdienen und verdiene auch heute noch ab und zu Geld. Denn ich hatte keine Gans die goldene Eier legt. Ich habe alles durch um diese Gans zu züchten. Börsenspiel, Roulettesysteme usw. aber verdient habe ich Geld nur mit meiner Hände Arbeit. Manchmal auf Montage im Ausland. Zum Beispiel in Saudi Arabien, wo ich ganz schön abgezockt habe. Aber nachdem ich genug verdient hatte musste ich dem System den Rücken kehren und habe eine Auszeit eingelegt.

Mal habe ich mit Lumpen und Papier gehandelt. Flohmarkt betrieben. Schwarz auf dem Bau gearbeitet. Immer habe ich mich nur kurz dem System untergeordnet. Die meiste Zeit war ich nicht Krankenversichert. Ich bin mir selbst mein Arzt geworden und habe Vertrauen in mein Immunsystem aufgebaut. Gesundheitliche Probleme sitze ich eben aus. Ich habe die wilden Tiere beobachtet und kopiere sie. Das hält mich jung und körperlich fit. Einen Diätplan kenne ich nicht. Mein Gewicht schwankt oft zwischen 85 und 65 Kilogramm. Je nach Stress. Ohne Stress nehme ich zu, mit Stress ab. Und das empfinde ich normal. Fleischwaren, Wurst usw. (kein reines Fleisch) esse ich nur in Gesellschaft und auch das nur wenig. Ich bin also kein Fanatiker im Vegetarismus. Alkohol trinke ich schon zwanzig Jahre keinen mehr und auch das Rauchen habe ich damals aufgegeben. Nur bei Schokolade werde ich schwach. Na ja.

Der ewige Wechsel in meinem Leben hat mich Gottvertrauen gelehrt. Ich glaube an keine einzigste verdammte irdische Religion. Mein Glauben ist auch mein Wissen. Meine Zwiesprache mit Gott ist nicht das Gebet. Ich erflehe keine Hilfe von oben sondern helfe mir selber. Wenn ich Fehler mache muss ich auch selbst dafür einstehen. Gott dafür schuldig zu machen ist den Schöpfer nicht zu kennen. Er hilft dir es richtig zu machen. Durch das Gewissen, den Instinkt und die Intuitionen. Aber wenn du darauf nicht hörst, wie kannst du dann den Schöpfer massregeln. Oder hinterher Hilfe erbetteln. Wie erbärmlich. Vollkommen unlogisch! Gott ist dein Freund und nicht dein strafender Vater. Merke dir das gut, lieber Leser, denn dann wirst du mit Gott eine liebende Verbindung erreichen. Und dann wirst du auch Führung erhalten. Aber wie gesagt, ohne Gottvertrauen geht es nicht!

Jetzt ist es doch ein Sonntagsgespräch geworden. Aber der Sonntag ist ja dazu da um etwas über den Sinn des Lebens nachzudenken. Und der Sinn? DEIN LEBEN ERLEBEN!