Freitag, 18. Mai 2012

WEITERE INFORMATIONEN!



Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Blog ist inzwischen eine runde Sache geworden. Ja, sogar etwas ausgeartet. Wenn ich jetzt noch weitermachen würde käme nichts mehr Neues heraus. Ausserdem sind mir die Neuerungen von blogger.com zu unübersichtlich und umständlich geworden. Für mich macht es keinen Spass mehr zu posten. Aber ich habe schon vor einem Jahr einen Ausweichblog bei wordpress.com aufgemacht und da werde ich weitermachen. Wahrscheinlich mit anderen Schwerpunkten. Aber ich selbst weiss nie wohin mich meine Schreibe treibt da ich nichts im Voraus plane. Ich schreibe rein intuitiv. Das hat halt Vorteile, aber auch Nachteile. Hier also der Link zu meinem anderen Blog:

nischenleben.wordpress.com

Ich habe ihn inzwischen auch oben rechts in der Linkliste aufgeführt.

Insgesamt habe ich in diesem Blog 262 Artikel geschrieben. Ich möchte mich bei blogger.com bedanken, dass sie mir eine kostenlose Möglichkeit gegeben haben und ich so manchem Leser kreativ etwas bieten konnte. Es dreht sich ja nicht darum die höchsten Weisheiten zu verbreitern, sondern um Anstösse für ein freies Leben zu geben. Und dies vor allen Dingen auch in geistiger Hinsicht. Das Freidenkertum von meiner Warte aus gesehen.

Wenn ich von so manchem in die rechte Ecke gestellt wurde, so ist das ein Schubladendenken und zeugt von Ignoranz. Das Leben ist so vielseitig und der Mensch in seiner geistigen Ausdrucksweise so gespreizt, dass man bei freidenkenden und unabhängigen Menschen einfach nicht von Links und Rechts sprechen oder schreiben kann. Das ist einfach zu kurz gesehen. Auf jeden Fall lasse ich mich davon in meiner freien Ausdrucksweise nicht beeindrucken. Sonst könnte ich nicht kreativ schreiben sondern müsste von dem Parteiblatt der NPD abschreiben. Aber das interessiert mich nicht. Ich bin für keine Partei zu haben und auch nicht käuflich. Der weltoffene und mitdenkende Leser, auch der Kritische, wird dies sicher schon bemerkt haben.

Mal sehen was ich in "Nischenleben" so bieten werde. Meist bin ich selbst überrascht was meine Ergüsse aus dem Oberstübchen bringen.

Viele freiheitliche Grüsse
Hans





Montag, 14. Mai 2012

BLOGENDE

Ich komme einfach nicht mehr mit dem neuen Postmist zurecht.  Ich bedanke mich bei meinen Lesern für die vielen Rückmeldungen.

Hans       


P.S.

Leider verstehe ich es nicht den ganzen Bloginhalt abzuspeichern. Wenn einer meiner Leser es versteht kann er diesen ruhig herunterladen und auch weitergeben. Vielleicht auch mir per Email eine Kopie zusenden. 

Die Weitergabe ist frei. Nur soll sich keiner mit fremden Federn schmücken. Auch bei einer etwaigen finanzellen Verwertung sollte bei mir Rücksprache erfolgen. Demnächst bin ich ja für unbestimmte Zeit in Deutschland.

Viele Grüsse an alle

Hans

                                                                                                                                


















Sonntag, 6. Mai 2012

ANGST

1.) Angst im Dschungel

Wenn ein Stadtmensch durch aussergewöhnliche Umstände zum ersten Mal den Dschungel betritt wird er von der Angst beherrscht. Vor allen Dingen wenn er allein ist und vielleicht eine oder mehrere Nächte darin verbringen muss. Er betritt eine unbekannte Welt. Er macht sich unbequeme Vorstellungen. Er sieht überall Gefahren. Er kennt die Spielregeln nicht. Er denkt, dass er in einer vom Leben erfüllten Welt verhungern muss.

Er hat zum Beispiel tausende von Dollar bei sich. Aber er hat Angst trotz der Dollar, denn im Dschungel nützen sie ihm nichts. Er schwitzt. Seine Drüsen strahlen Angst aus. Er wird zum Störensfried für die Urwaldbewohner. Sie nehmen diese Duftstoffe auf. Wollen wir gar nicht von den Schwingungen reden die von den Esoterikern so gerne bei jeder Gelegenheit benützt werden. Ganz einfach, seine Angst strahlt aus!

Ab jetzt wird er als Eindringling betrachtet. Und nun  wird jeder unter dem Laub versteckte Skorpion seinen Stachel hochstrecken. Jede Giftschlange macht sich davon oder stellt sich regungslos der vermeindlichen Gefahr entgegen. Denn ein Mensch ist kein Fressobjekt für sie. Höchstens für die Riesenschlangen und Krokodile. Säugetiere, wie Jaguare, machen sich davon. Sie können mit diesem komischen Mensch nichts anfangen und sind für sie keine Fressobjekte. Der Verkehr im Dschungel stockt.

Der angstvolle Mensch und die Natur stehen für einen Augenblick still. Dieser Mensch verliert sein Leben weil die Kreaturen im Dschungel  angst vor dem angstvollen Menschen haben. Er wird von einer angstvollen schwarz-roten Giftschlange gebissen. EXITUS!

2.) Angst im Stadtdschungel

Ein Waldindianer verliert sich durch besondere Umstände im Stadtdschungel. Es ist für ihn viel schlimmer als für einen Stadtmenschen der sich im Dschungel verirrt. Obwohl die Gefahren voll sichtbar sind. Es gibt nichts verstecktes.Die Verkehrsschlange ist vor seiner Nase mit voller Geschwindigkeit sichtbar. Es gibt für ihn tausende von verschiedenen Farben. Vor welcher muss er sich hüten. Im Dschungel gibt es drei Grundfarben die ihn zur Vorsicht gemahnen. Die Blauen Giftfrösche.Die rot-schwarzen Schlangen. Für ihn gilt in diesem Fall ja nur die rote Farbe. Schwarz und weiss sind für ihn keine Farben. Schwarz ist der Himmel bei Nacht und weiss wird nicht wahrgenommen. Gelb kann gefährlich sein oder ist neutral. Man wartet eben bis sie verschwindet. Rot-blau-gelb!

Er hat "Glück"! Er wird von einer Polizeistreife aufgegriffen. Da man mit ihm nichts anzufangen weiss wird er in eine Gefängniszelle gesperrt. Dort gibt man ihm Kaffe und etwas zum Essen. Er trinkt den Kaffe nicht. Das Essen ekelt ihn an. Der Geruch! Da er in einer Einzelzelle sitzt weiss er auch nicht mit dem Wasserhahn umzugehen. Er hat Angst vor diesem Instrument. Er verweigert sich allem. Er hat Angst! Er will nur noch nach Hause und stirbt ab. Bevor er aber aus seinem Körper tritt denkt er noch an die komischen Leuchten die auf den breiten Strassen angebracht waren. Rot-Gelb-Grün. Rot-Gelb waren ihm dem Sinn nach bekannt, aber grün? Oh ja, jetzt begriff er, grün bedeutet: Alles gut! Heimat! Fruchtbarkeit und vollen Magen. Daran mangelte es ihm.

3.) Systemdschungel

Es liegt an der Besonderheit von sogenannten Demokratien, dass sie unendlich viele Gesetze beschliessen. Und damit man sie nicht übertritt werden Strafen auferlegt. Und da wird eine Angst erzeugt die an für sich gar nicht real ist. Pfeilgiftfrösche sind real. Verkehrsampeln sind real. Aber Gesetze?

4.) Todesangst

Der Mensch hat viel mehr Lebensangst als Todesangst. Gibt es Leben oder Tod? Gibt es nur Tod? Gibt es nur Leben? Also!!!

 






Mittwoch, 2. Mai 2012

IN EIGENER SACHE 2

Viele meiner Leser fragen sich jetzt natürlich was mit meinen Plänen geschah, die ich in meinem Blog erwähnt habe. Zum Beispiel der Pyramidenbau auf meinem Grundstück. Nun, ich habe die Grundfläche 6 X 6 Meter abgesteckt und schon etwas vorbereitet. Leider ist mir immer etwas dazwischen gekommen und bis jetzt hat sich nichts weiter getan. Und jetzt gehe ich für unbestimmte Zeit nach Deutschland. Schade, denn ich bin mir sicher, dass meine Experimente von einigen Lesern sicher sehr interessiert aufgenommen worden wären. Vielleicht kann ich dies in Deutschland mit jemand realisieren. Denn es ist doch viel Arbeit für einen allein. 

Das Gleiche passierte mir mit dem Permakulturanbau. Es wachsen allerdings so wild ein paar Nutzpflanzen vor sich hin. Ich bin doch mehr Handwerker. Da müsste ich noch jemand haben um eine Arbeitsteilung zu tätigen und um sich danach die entsprechenden Früchte zu teilen. Um jemand zu bezahlen reichen meine Einnahmen zur Zeit nicht. Ich habe genug sonstige Unkosten am Hals. Obwohl ein Mitarbeiter keine Unkosten sind. Ich kann aber den Lohn für einen Arbeiter nicht vorfinanzieren. Denn um mein gemütliches Leben in Paraguay wegen Geldmangels einzuschränken bin ich nicht bereit. So müssen halt einige Projekte auf Eis gelegt werden. Denn für meine Ehefrau und mich reichen unsere Einnahmen allemal aus. Für Paraguay führen wir mit unserem bebauten Riesengrundstück, Fahrzeug und eigenem Tiefbrunnen ein Luxusleben. Sogar den Flug nach Deutschland können wir locker abdrücken. Aber dann heisst es von meiner Mindesrente zu leben. Aber wie ich mich kenne bessere ich die kräftig auf. Und wenn es sein muss mit Austausch. Das heisst Äpfel und Kartoffeln gegen Erntehilfe. Geld ist für mich als Rentner nur in geringem Masse nötig. Ich habe ja fast keine Unkosten mehr ausser Miete und Energiekosten. Und da hält die Rückwandererfamilie zusammen. Ich kann mich mit meiner Lebenserfahrung immer nützlich machen. 

Der Krankenkasse werde ich auch nicht zur Last fallen. Höchstens um einen Zahn zu ziehen. In Deutschland sind Hufschmiede eben rar geworden. Und von Ärzten will ich nichts wissen. Sie stechen und schnipseln mit Hochgenuss an einem herum. Nichts für mich. Vor allen Dingen nützt es meistens nichts. Auch bei Heilpraktikern bin ich äusserst skeptisch. Gerade in Deutschland dürften mehr Scharlatane herumrennen als in einem Entwicklungsland ohne Heilpraktikergesetz. Ich bin mit Schamanen und Kräuterhexen genug erfahren um die guten von den fauligen Früchten zu unterscheiden. Allerdings bin ich mir selbst inzwischen der beste Doktor geworden. 

Ich gehe von Paraguay nur ungern weg. Ich bin sehr gut mit dem Land und den Leuten zurechtgekommen. Ich kann diesem Land nur für die Freiheiten bedanken die mir gewährt wurden. Toleranz ist kein Fremdwort dort. Aber da ich keine Pläne schmiede kann es sein, dass ich irgendwann wieder doch zurückkehre. Wer weiss? Aber ich freue mich auch auf mein Heimatland. Ich muss halt auch dort wieder meine Nische finden. Ich werde dann auf meine Weise darüber berichten. Es wird vielleicht zu ein paar Unterbrechungen kommen. Aber dann bleibt für den interessierten Blogleser Zeit die alten Artikel zu lesen. So langsam hat sich ja doch etwas angesammelt. Alles kommt wie es eben kommt. Kommt Zeit kommt Rat. Es wird wieder ein neues Abenteuer für mich. 

IN EIGENER SACHE


Liebe Mitleserinnen und Mitleser,

es wird wohl Zeit meine persönliche Motivation für mein Schreiben zu erklären. Wenn natürlich aufmerksame Mitleser, die vielleicht schon von Anfang an meinen Block verfolgen wissen, was hauptsächlich meine Motivation ist. 

Es ist das Freidenken was mir so sehr am Herzen liegt. Gott kommt dabei halt immer wieder zum Vorschein. Das heisst nicht, dass ich ein religiöser Mensch bin. Aber aus Vernunftgründen und auch von innerer Erkenntnis heraus weiss ich was Gott  für mich ist. Jesus hat auch gewusst, was Gott für ihn ist: Sein Vater! Für mich ist Gott mein Freund. Für andere vielleicht das grosse Bewusstsein. Nun ja, aber alle Wege führen zu Gott hin. Ohne Gott wäre die Welt nicht erklärbar. Die grössten atheistischen Denker und Wissenschaftler mussten schliesslich vor Gott passen. Ihre Biografien zeugen davon. Ich bin deshalb weder mit Jesus verschwägert noch verheiratet. Aber vieles von ihm, das meinem kritischen Geist stand hielt, musste ich einfach in meinem Herzen aufnehmen. Ich denke, dass er ein realer Mensch war. Ein Zimmermann. (Immer diese Handwerker)!

Da ich intuitiv schreibe und sehr viele philosofische Themen auf meine Weise in diesem Blog einstreue denken manche vielleicht ich wäre ein von Gott gesandter. Nein, liebe Leser, ich stehe mit beiden Beinen auf dem Erdboden. Allerdings treibt mich seit ungefähr drei, vier Jahren irgend etwas um intensiv zur Feder (Computertasten) zu greifen und meistens ohne zu wissen was ich schreiben werde einfach meine kommenden Einfälle (Intuitionen) ohne gross zu korrigieren in den Computer zu hacken.

Weil ich schon immer ein freies Leben angestrebt hatte das fast automatisch ein freies Denken herausbringt bin ich ausgesprochener Freidenker geworden. Um dieses grossartige Freidenkertum unter die Leute zu bringen ergreife ich jetzt die modernen Verbreitungsmethoden. Denn ich hätte kein Geld um Bücher verlegen zu lassen. Und Verlage mit meinem Thema zu finden werde ich wohl vergeblich suchen. Höchstens Nischenverlage. Ich bin aber auf die Einnahmen von Büchern nicht abhängig. Obwohl ich es versucht habe. Auch wollte ich vor Kurzem das Blogschreiben aufgeben. Es gibt jedoch Stammleser die dies sehr bedauerlich empfunden hätten und es mir auch mitgeteilt haben. Dann noch die negativen Kommentare die meine Kämpfernatur erweckten. Aufgeben? Niemals! 

In Kürze werde ich wieder mit meiner Ehefrau nach Deutschland gehen wo drei meiner Söhne arbeiten. Wie lange ich dort bleiben werde weiss ich noch nicht. Ich habe mich auf einen Daueraufenthalt eingerichtet und verkaufe inzwischen schon wertvollere bewegliche Dinge. Werkzeug, Möbel und ja, auch mein Krämerladen wird aufgegeben. Allerdings mein grosses Anwesen bleibt der Familie erhalten. Es bleibt bewohnt und wird so vor dem Zerfall bewahrt. Das erste Mal, dass ich mir eine Rückendeckung bewahre. Aber ich glaube, dass in Europa zwar einiges zusammenfällt und wieder neu entsteht. Nein, nicht in materieller Hinsicht sondern im geistigen Bereich. Es wird jedoch eine Befreiung stattfinden. Und was gibt es interessanteres für mich um daran teilzunehmen. Schliesslich schreibe ich auch dafür meine Finger wund. 

Meine Leser stammen aus über 80 Ländern. Deutschland natürlich an vorderster Stelle. Danach kommen die USA, Russland, Frankreich, Schweiz, Spanien, Brasilien, Paraguay, Kanada usw. Auch von Nord- und Südkorea habe ich Leser. Ich bewege mich so langsam bei dem Anklicken zwischen dem zwei- und dreistelligen Bereich. Für einen Nischenblog doch schon etwas. Bei mir dreht es sich ja nicht um Werbeeinnahmen und so muss ich auch nicht auf Themen eingehen die Leser zusammenbringen. Wie zum Beispiel tagespolitische Themen. Finanzthemen würden sowieso zu meinem Blog kaum passen. Jeder wo Börsenkurse bringt ist nicht glaubhaft wenn er auf der anderen Seite gegen die Geldsysteme schreibt. Doppelzüngigkeit nennt man dies. Nun gut, ich will keinen schlecht machen. Viele wissen auch um diesen Tatbestand und orgeln ihren Blog um. Eigenartigerweise kommen die meisten Systemkritiker aus dem Finanzbereich und die sind auch die Bestbesuchten. Inzwischen werden diese aber von National- und patriotisch eingefärbten Blogs überholt. Auch ich bin Patriot. Aber kein Nationalsozialist. Denn jede Obrigkeit ist mir ein Greuel. Jedoch in meinem unmittelbaren Wirkungsbereich bin ich sozial eingestellt. 

Ich selbst bin sehr vielschichtig und daher in meiner Schreibe und meinen Entscheidungen sehr schwer zu verstehen. Daher auch die Missverständnisse die manchmal in meinen kurzen Artikeln entstehen können. Ich bin eben ein Abbild unserer verrückten Zeit. Auf der einen Seite ein Spiesser auf der anderen Seite ein Revolutionär der am liebsten zu der Waffe greifen würde um aufzuräumen. Meine zunehmende Weisheit durch die Erfahrungen der Jahre auf dem Buckel lassen mich sanfter werden. Klüger vielleicht nicht, sonst würde ich in Paraguay bleiben. Aber ich habe noch jede Änderung mit Leichtigkeit überwunden. Denn ich bin geistig flexibel und kann mich anpassen. Meine Wechselhaftigkeit war auch ein Vorteil. Ich kann mich sehr schnell umstellen. Und was kann in Deutschland schon mehr passieren als eine Zeitlang an einer Suppenküche Schlange zu stehen. Bei einem Bürgerkrieg werde ich mich einer Bürgerwehr anschliessen. Flucht kommt nur in Frage wenn die Lage hoffnungslos wird. Und wenn ich durchsiebt werde verlasse ich eben meinen Körper. Einer Folter werde ich entgehen indem ich bis zum Tode kämpfen werde. Sonst noch fragen? 

Ich wünsche meinen Lesern das Beste! Und hoffentlich war ich in der Lage den Freigeist etwas zu verbreitern. Mein grösstes Anliegen.
Hans

Dienstag, 1. Mai 2012

HIMMEL UND ERDE

Himmel und Erde sind zwei Wörter. Zwei gegensätzliche Begriffe. Wirklich? Wenn man den Himmel auf die Erde bringt oder die Erde auf den Himmel, was würde dann geschehen? Es wäre dann der Himmel auf Erden oder die Erde im Himmel. Zwei gegensätzliche Begriffe würden zusammen harmonieren.Wäre das nicht schön? Verstandesgemäss und gefühlsmässig sicher zu vollziehen und wünschenswert. 

Ein Eisenmagnet hat zwei Pole. Einen Nordpol und einen Südpol. Sehr verständlich und bildlich wahrhaftig gut genug ausgedrückt. Und was trennt die beiden Pole? Nichts! Sie sind verbunden mit dem gleichen Material, nämlich dem Eisen. Was ich damit sagen will: Sie sind nicht getrennt. Sie sind zusammen ein Ganzes. Eben ein Magnet.

Was ist dann mit den Wörtern böse und gut? Komisch, hier findet etwas statt was die ganze menschliche Gedankenwelt trennt und nichts als trennt. Und die Menschheit wird mit diesen zwei Wörtern immer weiter in die Enge getrieben. Nicht nur die Guten, sondern auch die Bösen. Denn irgendwann wird die gegensätzliche Spannung so weit getrieben , dass  sie sich in einem furchtbaren Knall  gegenseitig vernichten (auflösen). Wer hat davon profitiert?

Und da hat das Denken von Jesus (?) einen Knick. Spannungen müssen abgebaut werden.Wenn man jemand die zweite Backe hinhält wird die Spannung im Quadrat nach einem ganz einfachen physikalischen Gesetz grösser. Wie kann man diese Spannung dann ableiten ohne seine Mitwelt in Mitleidenschaft zu ziehen? Es ist besser man gibt einen einfachen, gleichwertigen Hieb zurück und es entsteht ein Patt.Daraus kann sich dann eine schöne Freundschaft entwickeln. Nach meinen Beobachtungen ist dies eine Tatsache. Also menschlich und physikalisch einwandfrei beweisbar. Druck erzeugt Gegendruck. Zweimal Druck erzeugt vierfachen Gegendruck. Also ist es besser man lässt es bei dem Druckausgleich mit zwei roten Backen. Jedem Kontrahent eine. 

Hier wurde also etwas in die Bibel hintervotzig hineininterpretiert. Und die nachfolgenden Jünger wurden verführt und verkauft. Wehren ist gegen das Naturgesetz? Notwehr ist widernatürlich? DAS KARMA! Zweite Backe hinhalten bedeutet also Frieden. Freude, Eierkuchen. Oh nein, Jesus ist im Zorn gegen die Wucherer vorgegangen und noch zorniger würde er werden wenn er wüsste, dass seine ansonsten vernünftige Worte in das Gegenteil verdreht wurden. Jesus war ein Streiter für die Gerechtigkeit und wider die Falschheit. Jesus war ein Durchblicker und GANZER MENSCH! Jesus würde niemals die zweite Backe hinhalten sondern tatkräftig für Druckausgleich sorgen. 

Die Bibel ist voller Widersprüche. Das alte Testament ist ganz anders als das neue Testament. Warum lässt man dann beide zu? Da steckt doch wohl etwas dahinter? TRENNUNG UND DAMIT DER TRENNUNGSSCHMERZ! Verwirrung und Verführung! Siebt die guten und gesunden Worte von Jesus sehr gründlich aus. Die Kernausagen von Jesus stammen von Gott. Der Rest ist Abfall und Berechnung. 

Und da sind wir wieder bei der Bipolarität. Sie ist Tatsache. Aber nicht Naturgemäss. In der Natur gibt es nur Verbundenheit in denen zwei Pole wirken. Es gibt sicher auch nur einen Pol. Aber der ist Gott. Das Alles und das Nichts! Also doch wieder zwei Begriffe die eindeutig sind. GOTT EBEN!

Montag, 30. April 2012

RASSISMUS


Da mein allerliebster Kommentator, Anonym, mich immer wieder stichelt, ich sei auf Grund meiner Schreibe Rassist, muss ich diesem Thema doch einen eigenen Artikel zugestehen. 

Als erstens: Ich bin mit einer Indianerin verheiratet. Einer feingliedrigen Indianerin. Im Gegensatz zu den Waldindianern die von den feingliedrigen Indianer als primitiv betrachtet werden. Bin ich vielleicht deswegen ein Rassist? 

Jetzt zu den feingliedrigen Indianer: Sie stammen den hochstehenden indianischen Kulturvölkern ab. Mayas, Atztheken usw. Die Waldindianer haben einen mongolischen Einschlag. So wie die Eskimos auch. Dann gibt es noch die Prärieindianer die auch feingliedrig sind. 

Gut, jetzt möchte ich meine Einstellung zu den "primitiven" Waldindianern darstellen. Schliesslich lebe ich nicht weit weg von ihrem Gebiet. (Bitte meiner Ehefrau diesen Artikel nicht verraten). Die Waldindianer leben im Dschungel den wir alleine nicht überleben würden. Genauso wenig wie ein Waldindianer in einer heutigen, modernen Grosstadt überleben würde. Ich brauche wohl die instinktive Verhaltensweise eines Grosstädters nicht zu beschreiben. Oder doch? Nun, jeder langjährige Fahrer weiss oft nicht wie er mit seinem Auto an sein Ziel gelangt ist. Er fährt automatisch und instinktiv. UND ES PASSIERT NICHTS DABEI! Wenn er aber auf den Verkehr konzentriert fährt knallt es. Sonderbar, oder nicht? Nein, der Instinkt ist die führende Hand Gottes! Was soll da schon passieren? 

Bei dem Waldindianer ist es ähnlich. Er lässt sich noch viel mehr von seinem Instinkt leiten. Sie laufen praktisch nackt in dem Dschungel herum und treten trotzdem nie auf eine Schlange. Sie werden nie von einer Giftschlange gebissen. Kein Skorpion unter dem Laub sticht sie. Es ist, als ob unsichtbare Verkehrszeichen im Dschungel aufgestellt sind die das Treten auf ein gefährliches Tier unmöglich machen. Der Urwaldmensch hat normal keine Fressfeinde im Dschungel. Jeder respektiert jeden. Nur in den Grenzgebieten zu den zivilisierten Menschen gibt es ein Durcheinander. Da können auch Menschen von "verrückten", aus dem Instinkt getretenen Tieren angegriffen werden. 

Im Dschungel herrscht instinktive Ordnung während in dem modernen Grosstadtverkehr von dem Verstand aufgestellte Ordnung herrscht. Aber meine Beobachtung ist, dass instinktmässige Ordnung der verstandesmässigen Ordnung haushoch überlegen ist. 

Zum Beispiel: In einer südamerikanischen Grosstadt, und natürlich auch in asiatischen Grosstädten, herrschen fast keine Verkehrsregeln. Die meisten Fahrer in solchen Städten haben sowieso keine Ahnung von Verkehrsregeln. Den Führerschein kauft man und damit hat sichs. Es passiert statistisch sicher nicht mehr als in europäischen Grosstädten. Von den jetzt überhand nehmenden Kleinmotoradfahrern in Paraguay möchte ich absehen. Es ist schrecklich was da täglich passiert. Diese Kleinmotorräder sind erst seit ein paar Jahre für den Paraguayer erschwinglich. Mit grosszügigen Raten usw. Jeder Bauernlümmel steigt auf das Zweirad. Und die Autofahrer sind es noch nicht gewöhnt in den Spiegel zu schauen. Mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben. Bei solch neuen Dingen hilft weder der Verstand noch der Instinkt sondern nur noch das Lehrgeld in Sachen schmerzlicher Erfahrung. Bis die neue Fortbewegungsgestaltung in das Massenbewusstsein der jeweiligen Einwohner eingedrungen ist. 

Jetzt aber wieder zurück zum eigentlichen Thema. Also zumindest bin ich nicht gegen die Rothäute. (Auch nicht gegen die Waldindianer). Bevor ich meine Ehefrau kennengelernt habe bin ich zwei Jahre mit einer Vietnamesin zusammengewesen. Mit einem Schlitzauge. Davor war es eine Nordamerikanerin die polnischer Abstammung war. Und ab und zu hatte ich eine eingeborene Deutsche. Bin ich nun also Rassist? Oder was? Allerdings wenn mir ein paar Kanaken auf den Schlips treten werde ich böse. Bitterböse! Ist das nun Rassismus? Oder wenn einer behauptet ich sei Antisemit. Was ist das überhaupt für ein komisches Wort? Scheiss drauf! Ich bin viel herumgekommen und war auch auf Montage in arabischen Ländern. Zum Beispiel in Saudi Arabien. Überall auf dem Suk (arabischer Markt) und auch sonst bin ich mit den Einheimischen sehr gut zurecht gekommen. Nur einmal hat mir dort ein arabischer Junge in den Arsch getreten weil er meinte ich sei ein Ami (nun ja, mein Vater war es) da hatte mich der heilige Zorn gepackt. Ich hatte den Lümmel aber nicht erwischt sonst hätte ich ihm die Löffel langgezogen. Ist das nun Rassismus? Leute, ihr könnt mich mit eurem Rassismus alle am Arsche lecken. Wurde dieses Deutsch auch recht gut verstanden? Es ist immerhin zu einem Dichterwort veredelt worden. Im Götz von Berlichingen. 

Nichts für ungut, liebe Leute, ich hoffe ihr versteht mich was ich meine.