Samstag, 18. Dezember 2010

GEDANKEN ZUR AUTARKIE

Heute komme ich endlich wieder einmal dazu mich um meinen Blog zu kümmern. Auch ein halb autark tätiger und geistig voll autarker Mensch hat oft ein volles Programm.

Volle Autarkie ist für einen normal tätigen Mensch unter den heutigen Systemen, insbesondere dem Geldsystem ,nicht zu erreichen. Man muss Kompromisse schließen. Sich unter zwei vorhandenen Möglichkeiten eine übergeordnete dritte Möglichkeit erschliessen. Dies nennt man kreative Denktätigkeit.

 Eine Gruppe aufzubauen um weitgehende Autarkie zu erreichen ist sehr schwer. Die meisten Menschen sind noch in ihren alten Denkschablonen gefangen. Autarkie wäre ja ein gemeinsames Ziel ohne das eine Gruppe keine Energie durch Motivation erhält. Zuerst muss geistige Autarkie erreicht werden. Diese erhält man indem man alle hyrarchischen Systeme anzweifelt. Der Mensch kann sich ohne weiteres selbstorganisieren. Ich bin das beste Beispiel dazu. Denn ich arbeite einfach in meiner Werkstatt und niemand hat mir hineinzureden. Meine persönliche Umwelt gestalte ich weitgehend mit meiner Hände Arbeit. Für mich gibt es nichts, das ich nicht lernen könnte. Außer langweilige Mathematik und Erbsenzählerei.

Wenn ein politischer Umschwung kommt arbeite ich einfach weiter. Und wenn solch ein Umschwung mein Leben versaut dann ziehe ich eben die Konsequenzen. In meinem Fall war das meine Auswanderung. Die Kontrollwut und das Abhalten von ehrlicher Arbeit durch einen Schwarzarbeiterparagrafen hat mir Deutschland gründlich versaut. Es geht auch anders. Indem man nur eine 10- prozentige Verbrauchssteuer abverlangt und sonst gar nichts. Keine Lohnsteuer die nur die Arbeit kriminalisiert. Damit sollten die politischen "Schweinebacken" auskommen.

Gut, ich weiß, dass es zuerst zu einem gehörigen Chaos kommen muss um die Schädel der Schlafschafe, Systemgläubigen und Systemprovitierer auszupusten. Deswegen will ich in diesem Blog meine Visionen darbieten. Durch meine lockere Schreibe inspirieren. Denn langweilige Wälzer für neue politische Systeme gibt es genug. Je mehr Worte ein neues System braucht umso ungeeigneter für eine gerechtere Realität wird sich das System erweisen. Selbstorganisation ist gefragt. Mit kurzen und bündigen Regeln und Vertrauensbildung durch eine wiedergewonnene Handschlagsmentalität.

Den Hauptaugenmerk sollte man auf das kommende Geldsystem richten. Wenn sich da nichts ändert dann hilft nur noch persönliche Autarkie. Unter Umständen auch eine Gruppenbildung. Viele alternative Auswege zielen darauf hin. Nur sollte man beachten, dass das geistige Abkehren von der Realität durch Esoterik und Frömmelei sowie Weltuntergangsgeschwafel nichts nützt. Den zukünftigen Garten Eden auf Erden nur gehörig hindert. Denn in der Materie ist Bodenständigkeit gefragt. Wenn man es genau nimmt ist ja der blaue Planet als das Paradies gedacht. Nur... handanlegen sollte man schon.

Es gibt keine politische Partei die menschengerecht sein kann. Es ist immer nur der einzelne Mensch. Vergesst also Parteienklüngel und demokratiegeschwafel. Werdet autark. Ob einzeln oder in der Gruppe. Es ist der einzigste Schutz vor den Weltbetrügern. Nicht auffallen! Lücken gibt es immer. Denn Revolutionen erheben nur wieder ein anderes Machtsystem. Gewinnen kann man nur wenn man sich total von der heutigen Sauerei lossagt. Je mehr das durchblicken umso mehr verliert das Betrüger- und Gaunersystem seine Macht!

Kommentare:

  1. Es gibt dennoch - das Problem ist natürlich die Bekanntheit und dadurch der mangelnde Einfluß eine politische Partei in Deutschland, die schon mal als "Paradiespartei" beschimpft wurde. ddp-partei.de Diese hat im Programm die Abschaffung aller Steuern und Verordnungen, bis auf eine: die Umsatzsteuer (liegt aber bei manchen wichtigen Branchen auch bei NULL, der 2. Ansatz ist: die Umsatzsteuer steigt, wenn zu wenig! Mitarbeiter pro Umsatzmillion beschäftigt werden, zu Deutsch: Arbeitslosigkeit und Niedriglohnsektor und einseitige Bevorzugung von Großunternehmen wären passe.
    Ansonsten, völlig richtig: wenn ich unabhängig bin, kann ich frei sein und das meint ganz praktisch: keine Miete, keine Stromkosten, eigene Nahrungsmittel - oder eigener ehrlicher Hände arbeit GETAUSCHT mit Nahrungsmitteln. Das gedankliche Freimachen von vorgetäuschten Abhängigkeiten ist eine wichtige Voraussetzung für eine autarke lebendige Gemeinschaft. Das Problem (auch meins) ist, daß die meisten Menschen doch in ihrem Hamsterrad (Arbeit, Kredit, Haus) gefangen sind und schwerlich herauskommen. Dennoch kann man sich vorbereiten, Versicherungen kündigen/verkaufen, keine Bankster mehr unterstützen und sein Vermögen (möglichst) nur zum nutze kleiner Gemeinschaften (Biobauernhof, Erfinderwerkstatt, Regionalwirtschafts-Initiative, lokal einkaufen, dem Konzernen sein Geld entziehen usw.) einsetzen.

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  2. @ tonicat,
    ja, es ist sehr wichtig, dass man geistige Freiheit erlangt. Auch sollte man sich so langsam nach geeigneten Gruppen umschauen wenn es einmal ungemütlich wird.

    Besonders eignet sich da natürlich eine Gruppe die das geldlose Miteinander praktiziert. Denn dann kann man sich mit vielleicht zehn Wochenstunden Mithilfe, je nach Talent, die Grundversorgung verdienen.

    Ich selbst habe vor in Paraguay eine Kolonie zu gründen um die Praxis kennen zu lernen und um die Erkenntnisse daraus in meinem Blog weiter zu verbreiten.
    Gruss Hans

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  3. Lieber Hans,
    Du bist doch schon in Paraguay, oder? Schön, daß dein Blog im Januar reichlich ausgeweitet wurde. Ich bin im Gespräche mit lieben Menschen, die (wir zusammen) einen Bauernhof (in Ostdeustchland) kaufen möchten und ganz im Sinne der Permakultur oder eben autark und natürlich aufbauen möchten (momentan fehlen noch Männer...). Der Geldlose Ansatz ist sehr interessant, ich finde es schon einen riesen Fortschritt ohne Zinsgeld auszukommen. Siehe engelgeld.de (offizielles Vereinsinternes Tauschmittel, besonders interessant bei eigenerzeugten Gütern/Dienstleistungen).

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  4. Hallo tonycat,
    ja, ich bin in Paraguay. Aber mit den Einheimischen eine autarke Gemeinschaft aufzubauen ist sehr schwer. Die paraguayische Mentalität ist anders. Deswegen denke ich an eine deutsche Kolonie in Paraguay die so ungefähr nach meinen Gedankengängen funktioniert. Sozusagen ein Testlauf um darüber zu berichten. Warten wir es einfach ab.

    Es wäre schön wenn es mit dem Bauernhof von Euch funktioniert. Dann könntest Du mir ab und zu berichten und ich würde das in meinem Blog verwerten können. Wenn es sein sollte auch anonym. Denn Erfahrungswerte sind sehr wichtig. Natürlich nur wenn es erwünscht ist. Wichtig dabei ist die Einfachheit und nicht zu viel abfordern.

    Natürlich muss man noch das Geldsystem benützen. Auch glaube ich, dass in der Übergangszeit Regionalgeld teilweise noch nützlich ist. Ich denke allerdings radikal und werde, wenn ich eine Kolonie zusammenbringe, das geldlose System versuchen durchzuführen.

    Du verfolgst ja meinen Blog, deswegen erspare ich mir Erklärungen. Wir denken alle verschieden. Aber man kann sich aus den Gedankengängen von anderen seine Rosinen herauspicken und versuchen zu realisieren.

    Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben wünsche ich Dir/Euch. Auch was fleissige, bodenständige Männer anbelangt.
    Hans

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  5. Mit Dank übernommen auf

    http://bumibahagia.com/2014/10/16/ohnweg-sagt-gedanken-zur-autarkie/

    :-)

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