Mittwoch, 8. Juni 2011

VOLKSBEFREIUNG

Bevor sich ein ganzes Volk befreien kann muss schon zum grossen Teil eine regionale Befreiung stattfinden. Sonst kann es passieren, dass das Volk wieder in die gleiche Falle tritt wie immer. Es wird wieder eine Demokratie nach altem Muster aufgebaut. Man sollte so langsam sowieso nach einem neuen Namen für eine Volksverwaltung suchen. Demokratie ist gleich Lüge. Oder etwa nicht? An den Früchten werdet ihr die demokratischen Politiker erkennen. Behördenwillkür, Rechtsverdrehung, Meinungsunterdrückung, Grundgesetzbruch, Gewalt, Kriegstreiberei, Lügen sowieso usw, usw, usw. Führen können sich die Menschen selber wenn sie einmal begriffen haben, dass Führung nicht nötig ist sondern Selbstverantwortung. Und die welche keine Selbstverantwortung besitzen sollen halt die anderen als Vorbild nehmen. Den freien Bürger der nur Spielregeln braucht, aber keine Gesetze.

Völker brauchen keine Zollschranken. Man sieht es ja an Kerneuropa. Aber sie brauchen auch keine gemeinsame Politik und auch kein gemeinsames Geldsystem. Offene Grenzen und europäische Völkerverständigung hat bis zur Einführung der gemeinsamen Währung hervorragend funktioniert. Aber eine gemeinsame Währung unter verschiedenen Geldmantalitäten ist zum Untergang verurteilt. Man sieht es so langsam überdeutlich. Mit einem anderen Geldsystem kann es vielleicht funktionierten. (Auf jeden Fall ohne Zinsbetrug). Der Euro hat alles versaut. Bald werden sich die europäischen Völker gegenseitig beschuldigen. Man hat es gewusst. Das ist das Heimtückische daran.

Was will ich damit sagen? Völker können auch im befreiten Zustand gut zusammenleben. Wenn man keine Politik betreibt sondern Kommunikation und Kooperation. Und wenn man entweder die Geldsysteme wieder dezentralisiert oder Freigeld mit Bodenreform einführt. Dann können die Völker miteinander harmonieren. Denn dieses Freigeld kann sich nicht mehr stauen und für Ungleichheit sorgen. Am besten wäre überhaupt kein Geld sondern eine organisatorische Warenverteilung unter Beibehaltung einer Leistungsbelohnung für fleissige Menschen. Die Grundversorgung muss natürlich dem Fortschritt angepasst werden. Immer besser anstatt schlechter. So wie es heute im Kapitalismus geschieht.

Es braucht also kein Zentralismus um die Völker zusammen zu bringen. Im Gegenteil. Meistens schadet Zentralismus. Und es braucht auch keine Weltregierung um Frieden zu erreichen sondern freie Völker ohne Verbrecher an der Verwaltung. Um nicht zu sagen kriminelle Führung. Die Menschen und Kulturen finden auch ohne Vergewaltigung von diktatorischen Demokratien zusammen.

1 Kommentar:

  1. “Wenn wir einmal die Natürliche Wirtschaftsordnung erleben, dann braucht man sie nicht mehr in Büchern zu studieren, dann wird alles so klar, so selbstverständlich. Wie bald wird dann auch die Zeit kommen, wo man den Verfasser bemitleiden wird, nicht aber, wie es heute noch geschieht, weil er solch utopischen Wahngebilden nachstrebt, sondern weil er seine Zeit der Verbreitung einer Lehre widmete, die ja doch nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht.”

    Silvio Gesell

    Angefangen bei Franz Oppenheimer und John Maynard Keynes (um nur die bekanntesten zu nennen) hat es immer wieder “Besserwisser” gegeben, die versucht haben, “Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld” (Silvio Gesell, 1916) anzuzweifeln. Alle sind gescheitert. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn wer kein “Besserwisser”, sondern einfach nur ehrlich ist, wird einsehen, dass Silvio Gesell zweifelsfrei Recht hatte.

    Die Alles entscheidende Frage lautet: Welcher kollektive Wahnsinn führte die Menschheit bis an den Rand der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle), die von den “Verantwortlichen” noch gar nicht gesehen wird, anstatt die “banalsten Selbstverständlichkeiten” zu verstehen und heute auf einem Zivilisationsniveau zu leben, das bestenfalls erahnen kann, wer die “Großen Vier” (Heinlein, Asimov, Lem, Clarke) vollständig gelesen hat? Fragen wir jemanden, der die Antwort gewusst haben muss:

    “Ich glaube - und hoffe - auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.”

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008), aus "Profile der Zukunft"

    Damit ist beantwortet, warum “Spitzenpolitiker” und “Wirtschaftsexperten” die so genannte “Finanzkrise” am allerwenigsten verstehen. Sie wollen sie gar nicht verstehen, denn in der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) werden ihre Berufe überflüssig, während allgemeiner Wohlstand zur Selbstverständlichkeit wird.

    Der kollektive Wahnsinn resultiert aus einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um die halbwegs zivilisierte Menschheit durch selektive geistige Blindheit an ein noch immer fehlerhaftes Geld (Zinsgeld) anzupassen, damit das, was wir heute “moderne Zivilisation” nennen, überhaupt entstehen konnte: die Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe). Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion voraus!

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    “Der Weisheit letzter Schluss”
    http://www.deweles.de/willkommen.html

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