Freitag, 29. April 2011

DER AGRAR REBELL

Ein Artikel in Infokriegernews, "Sepp Holzer, der Agrar Rebell... vom 29. April 2011, provozierte mich zu fogenden Intuitionen:

Hier, in den Methoden der Permakultur, haben wir ein anschauliches Beispiel wie man ohne Gift die Natur für sich arbeiten lassen kann. Ich will die Permakultur jetzt nicht weiter erklären. Jeder sollte sich nähers informieren wenn er noch nichts davon weiss. Aber hier haben wir ein Prinzip wie man den Aufbau einer menschlichen und göttlichen Kultur anpacken kann.

Permakultur eignet sich vor allen Dingen regional. Und nur Regional kann man den Samen für eine neue Zeit einführen. Hier muss der Anfang gemacht werden. Denn Wachstum fängt von Unten an. Vom Boden her. Hier muss das neue Bewusstsein buchstäblich wachsen und sich ausbreiten von Region zu Region. Die Permakultur kann so angepasst werden, dass sie fast überall Fuss fassen kann. Notfalls muss man eben Schwarzdünger selbst herstellen. Bitte bei "Tipps und Tricks für ein autarkes Leben" nachsehen. Link ist auf meiner Seite. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten um einen guten Ertrag auch ohne Kunstdünger usw. zu erreichen. Die Mischung auf jede Situation angepasst machts. Gut, ich bin kein Landwirt aber der Permakultur sehr zugeneigt und werde sie bald selbst ausprobieren. Aber mir kommt es auf die weiterführenden Gedanken an die  mich ergreifen.

Dass man mit der Permakultur und ähnlichen Projekten keinen Hunger leiden muss dürfte klar sein wenn genug Kleinbauern regional gefördert werden um die riesigen Monokulturen abzulösen und damit genug heimische Produkte zu produzieren um alle satt zu machen. Was nicht regional wächst kann man dann eintauschen mit anderen Regionen. Dies wurde schon zu allen Zeiten so gemacht und ist nichts besonderes. Permakultur kann funktionieren und ist eine reine Willensfrage. Geld ist nicht das tragende und kann man mit genug Idealismus ganz vor der Türe lassen wenn sich genug Menschen daran beteiligen, so dass eine Vielfalt aufkommt. Und deshalb verstehe ich auch nicht, dass man immer nach Geld schreit. Den nichtsnutzigen Staat anbettelt und anschimpft. Das Einzigste was der Schöpfer uns schon vorgemacht hat ist anpacken. Natürlich geht das bei uns nicht in sechs Tagen, aber bei gutem Willen in ein paar Jahren. Denn ein gesunder Boden treibt schnell seine Früchte.

Wenn man natürlich auf die Behörden hört wird wohl nichts daraus. Denn Permakultur ist nichts für die Kunstdüngerkonzerne oder Chemiekonzerne usw. Auch Monsanto hat da keine Chance mehr. Und deshalb wird heftiger Widerstand von diesen Verbrechern erzeugt. Und diese werden auch ihre Marionetten in den Behörden gehörig einen in den Arsch treten, so dass der Status Quo bestehen bleibt. Aber schaut mal Sepp Holzer an und nehmt euch ein Beispiel daran. Stärkt ihm den Rücken anstatt ihr ihm in den Rücken fällt. Und es gibt noch viele andere Rebellen die eine andere Aufgabe erfüllen und durchaus auch Rückenstärkung gebrauchen könnten. Denn so fängt es allemal an. Von nichts kommt nichts. Und Geld? Scheisst auf Geld und fangt endlich an zu handeln ohne zu fragen. Denn die Weltversklaver fragen euch auch nichts. Wann endlich gebt ihr den Machern eure Hände. Den knorrigen Eichen anstatt den Oberlehrern in den Schwätzerstuben genannt Parlament.

Dies ist nur ein kleines Beispiel wie man sich vereinigen kann. Denn hinter dem breiten Rücken eines Machers kann man sich selbst Mut machen. Früher war es so, dass der König sein Heer an der Spitze führte und nicht am Arsch der Recken versucht hat ihnen den Marsch zu blasen. Was für traurige Zeiten. Was für eine traumwandlerische Welt. Beten und auf den Bewusstseinswandel warten und dabei Räucherstäbchen anzuzünden ist vergebene Mühe. Ihr müsst schon wirklich selber etwas tun um das Rad der Geschichte weiterzudrehen. UND ZWAR MIT ANPACKEN! Mann, kann ich ab und zu wütend werden.

Kommentare:

  1. 30.04.2011

    Der Boden wird nur gepflegt werden, wenn er im persönlichen Eigentum steht. Ich z. B. hebe jeden Abfall auf meinen Grundstücken auf und entsorge ihn, während diverse Verbrecher immer wieder neuen Schutt in die Landschaft kippen. Bei uns in Frankfurt am Main können tausende Spaziergänger an Glasflaschen am Wegesrand spazierengehen, ohne sie aufzuheben. (Tunesien ist dort ein vollständiger Abfallhaufen, wo die Landschaft nicht persönliches Eigentum ist.)

    Bei uns wiederum wollen die verkappten Kommunisten in den Verwaltungsgerichten und den Rechtsämtern sowie Naturschutzbehörden die private Nutzung des Grundeigentums im Außenbereich vernichten, indem sie die Grenzmarkierungen und Einzäunungen verhindern, angeblich wegen der Störung der besonderen Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes, tatsächlich aber weil sie von Todfeindschaft gegen die Freiheit des Einzelnen sowie das Grundeigentum erfüllt sind.

    Sepp Holzer hat 27 Seiten verfaßt zum Thema „Anträge, Bescheide und Schikanen – Erfahrungen mit Behörden“!!!

    Wir werden notwenigerweise untergehen, wenn es den Parasiten in den Behörden gelingt, die Bevölkerung weiterhin von der Scholle abzuriegeln. Denn nur im Umgang mit dem Boden und der Natur können sich natürliche lebensnotwendige Erfahrungen zur Erhaltung unseres Volkes bilden, nicht durch Unterhaltungssendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“.

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  2. Teil 1

    Ich/Wir leben seit 16 Jahren in Frankreich (ZentralMassif/Auvergne)haben einen ca. 800qm großen Garten.

    Wir versuchen jetzt schon seit 15 Jahren nach der Fukuoka und Bill Mollison Methode unseren Garten an zulegen leider mit mässigen Erfolg.

    OK, wir hatten immer genug an Salat, Möhren, Tomaten, Zuccini, Kürbis, Obst,Nüssen, etc. aber es reichte nie für große Vorräte anzulegen.

    Voriges Jahr habe ich eine Menge Mirabellen und Brombeeren getrocknet und hatte so den ganzen Winter hindurch sehr leckeres Obst.

    Dieses Jahr (auch weil unser 20 järiger Sohn gelernter Schreiner und MultiInstrumentalist großes Interesse zeigt) fangen wir an nach Sepp Holzers Methode anzulegen.

    Haben 3 Hügelbeete angelegt, alte Samen Sorten besorgt (für die noch vorhanden F1 Hybridsamen) haben wir eine kleine extra Parzelle angelegt der Rest nur noch Echten Samen kein Hybridmist mehr.

    Haben alle Beete mit Stroh oder geschnittenes Gras abgedeckt und warten nun darauf ernten zu können.

    Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Zuccini wachsen schon prima durch das Stroh hindurch (und das nach ca.2-3 Wochen).

    Werden jetzt in Zukunft nur noch beobachten und ein wenig reguliernd eingreifen und ansonsten immer schauen das der Boden bedeckt ist.

    Im Herbst werden wir Gründüngung einsäen und ansonsten der Natur ihren Lauf lassen.

    Wir sind schon sehr gespannt wie sich alles entwicklen wird, und versuchen jetzt für die Zukunft einfach mehr Geduld und Ruhe aufzubringen anstatt auf einen schnellen und möglichst hohen Ertrag zu hoffen!

    Wir haben uns vor 2 Jahren auch ein ca. 20qm großes Gewächshaus nur aus Müll (bis auf die Plastikfolie)zusammen gebaut, auch das Haus ca.100qm und eine alte Scheune ca.50qm sind zum größten Teil über die Jahre aus mehr oder weniger Müll und Geschenktem zusammen gebaut wurden, es geht wenn man will (auch mitten/oder gerade in Europa)

    Bin gebürtiger Düsseldorfer und war früher in vielen Bereiche selbstständig tätig mit immer sehr viel Geld was dann auch großzügig meisten sofort sinnlos verbraten wurde.

    Als ich dann Anfang der achtziger Jahre Bücher von Masanobu Fukuoka:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fukuoka_Masanobu

    und Bill Mollison:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Mollison

    zu lesen begann war es um mich geschehen.

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  3. Teil 2

    Wir kauften dann 1990 (Erster Golfkrieg) hier für umgerechnet 23.000 DMark einen kleinen alten Bauernhof mit Scheune und großen Garten und zogen dann Mitte 1996 komplett hier runter.

    Natürlich haben wir viele Fehler gemacht und es oft aus den unterschiedlichsten Gründen bereut (und 2001 kam bei mir dann ein schwerer Autounfall in England dazu) so das ich heute leider 80% behindert anerkannt bin, und gerade bei Wetterumschwüngen immer starke Schmerzen habe) will aber nicht jammern und bin heute sehr froh (wenn ich sehe wie es gerade auch in BRD abgeht) diesen Schritt getan zu haben.

    Versuche immer im Rahmen meiner Möglichkeiten noch soviel zu unternehmen was das Haus und den Garten betrifft wie es nur geht.

    Geldmässig haben wir für 3 Personen so um die 800€ zur Verfügung und kommen/müssen damit klar, wird in den nächsten Monaten bestimmt noch weniger werden.

    Aber irgendwie geht es immer.

    Seit ca.2005 (als ich Freeman´s Blog kennen lernte) bewege ich mich täglich im Internet und auf alternativen Seiten und Blogs.

    Ein großer Nachteil hat es allerdings hier so abgeschieden in der Natur/auf´m Land zuleben der Kontakt zu anderen Gleichgesinnten (Ist vor allem für unseren Sohn schwer) hier eine Freundin zu finden, weil sich kaum ein Mädel für´s Land oder Alternatives Leben interessiert, haben es schon mal in verschiedenen Foren und Blogs probiert doch es bewegen sich da zu 99,9% nur mänliche Personen aber seis drum er und wir haben ja Geduld und in der Ruhe liegt die Kraft.

    Ein neues Projekt will mein Sohn (und ich werde auch kräftig im Rahmen meiner Möglichkeiten mitmachen)ein großes Grundstück mit Wald und eigener Quelle oder Fluß und in der richtigen Lage suchen, hier gibt es manchmal 5-10 Hektar so um die 4-8 tausend € und dort dann nach Holzers Methode im größeren Stil beackern und Strohütten, KompostKlos, Wind/Wasser und Sonnenenergie aufbauen um zu versuchen immer unabhängiger zu werden.

    Auf jedenfall mache bitte weiter wie bisher Der 4. Weg ich finde Deinen Blog, Deine Ansichten und Erfahrungen die ja bei Freeman und vor allem hier:

    http://www.infokriegernews.de/wordpress/

    äusserst, höchst interessant und geistreich!!!

    Werde übrigens im August 52 Jahre jung sind also ungefähr (soviel ich über Dich weiß) in der selben Zeit.

    Liebe freiheitliche Grüße

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  4. Noch was, um die paar Menschen um uns herum auch von der (Permaculture) zu überzeugen, labbere ich gar nicht erst lange herum, sondern verteile französischsprachige selbst hergestellte DVD´s, die ich mit Inhalten und guten Dokus von Sepp Holzer oder von Arte, etc. aus dem Net habe, um so evt. den ein oder anderen wieder auf den rechten Weg des natürlichen zu bringen.

    Mal schauen ob sich in den nächsten Jahren was ändert........Steter Tropfen höhlt den Stein.

    In diesem Sinne alles Gute für Euch und wenn hier ein paar nette und interessierte Mädels mit lesen nur "Zu" nehmt Kontakt auf (bernd.klanke@gmail.com) unser Sohn Jonathan würde sich sehr freuen!!!

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  5. @bernd,
    hallo Bernd, deine Geschichte klingt sehr interessant und ich weiss wie schwer es ist etwas so ganz anderes aufzubauen als das was man von Daheim aus kennt.

    Ich selbst lebe in einem Gemüseanbaugebiet Nähe Asuncion/Paraguay. Wir leben nicht ganz so abgeschieden, so dass drei von meinen vier, inzwischen erwachsenen Kindern, verheiratet sind. Und bald folgt der letzte Junggeselle der gerade in Deutschland ist um dort sein Geld zu verdienen. Mit den Euros kann er sehr viel mehr hier anfangen als in Deutschland. Es lohnt sich also.

    Auch ich habe es so früher zeitweise gemacht. Aber schwarz natürlich bei einem Kleinunternehmer auf dem Bau. Da blieb dann schon etwas übrig. Aber leider sind inzwischen die Kontrollen in Deutschland fast perfekt und die alten Haudegen mit ihren Kleinbetrieben geben so langsam alle auf. Schade, denn die hatten noch einen gesunden Menschenverstand und waren fair. Was heute geschieht ist so langsam einfach offener Diebstahl. Ich würde ja gerne etwas für die Allgemeinheit abgeben. Aber nicht mehr als 10 Prozent. Und das ist der Mehrwertssteuersatz in Paraguay. Aber bald werde ich ja Teilselbstversorger.

    Auch ich werde mich jetzt mit einem Garten versuchen. Aber zum Selbstverzehr. Wie immer werde ich vieles ausprobieren müssen bis ich meine Richtung gefunden habe. Allerdings gerade Wege und Schachbrettbeete gibt es bei mir keine. Und dazwischen werde ich auch Blumen spriessen lassen damit auch das Auge etwas davon hat. Ich habe so etwa einen Hektar zur Verfügung.

    Zudem werde ich nicht pflügen sondern so wie es eine Region in Indien macht: Nur Löcher für die Samen graben und auch den Boden auf diese Weise düngen. In kleine Löcher den Küchenabfall und sonstiges hineinbringen und fest abdecken und oben etwas festtreten. So vermeidet man das viele Giessen und die Ernte soll genau so gut sein wie mit Schwarzerde. Der Boden behält die Feuchtigkeit auf diese Weise. Aber auch mit Hügelbeeten werde ich mich versuchen. Ich werde den Erfolg (oder Misserfolg) dann per Fotos dokumentieren.

    Ich werde mir auch Fukuoka, Masanobu und Bill Mollison vornehmen. Denn ich war schon immer neugierig und experimentierfreudig. Auch wenn ich doch schon, ende Mai, 65 Jahre jung werde. Ein Leben in Selbstverantwortung und mit vielen Höhen und Tiefen hält eben jung. Das Leben nach Wellenreiterart ist scheinbar gesund und hält einen geistig in Schwung.

    So, jetzt lasse ich meinen Kopf rauchen um den Blog weiterzuführen. Allerdings, wenn ich ehrlich bin raucht er nicht sondern fliegt in unbekannte Zonen um mit etwas zurückzukommen was mir meistens selbst neu ist. Ich mache also keine Quellennachforschung. Sondern schüttle alles aus meinen Fingern.

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  6. ""Ich würde ja gerne etwas für die Allgemeinheit abgeben.""

    Hast Du doch, denn 4 in Liebe und Freiheit gezeugte Kinder sind doch mehr Wert als alles Gold der Welt, außerdem hast Du durch die Schwarzarbeit einen kleinen Teil dazu beigetragen, das Deine nicht entstanden Steuern für Mordinstrumente oder anderen unnützen Dreck ausgegeben werden konnten.

    Und außerdem bin ich fest davon überzeugt (das wenn ich Dich so lese) Du sehr viel gutes in Deinem nächsten Umfeld tus von daher gibts Du eine Menge zurück!

    Noch ein Tipp/Anreiz zum säen ....Masanobu Fukuoka hatte eine sehr effektive Methode, er schloß die Samenkörner in kleine Lehmkügelchen ein (kann man z.b. mit einem Betonmischer machen) Lehm rein, Samen rein und dann gut rühren lassen, das Ergebnis dann ab auf den Acker..........hat den Vorteil, das die Samenkörner nicht direkt von Vögeln gepickt werden können und die Samen im Lehm haben eine optimale Startmöglichkeit.

    Habe es selber noch nicht aus probiert werde es aber demnächst auch mal angehen.


    Fukuoka Videos:

    http://www.youtube.com/results?search_query=Masanobu+Fukuoka&aq=f


    Bill Mollison

    http://www.youtube.com/results?search_query=bill+mollison&aq=0&oq=Bill+Mol


    Und hier noch ein Buch Tipp:

    http://www.buecher.de/shop/gemuese/der-paradiesgarten/heil-alexander/products_products/detail/prod_id/10758086/

    Hört sich sehr interessant an und
    werde es mir demnächst auch zulegen.

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